Religionsphilosophische Diskurse in Lessings Nathan der by Stefan Scherer

By Stefan Scherer

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar "Lessing", 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Hausarbeit zum Thema "Religionsphilosophische Diskurse in Lessings Nathan der Weise" in dem Hauptseminar "Lessing" befasst sich zu Beginn mit dem Fragmentenstreit, der unzweifelbar als Ausgangspunkt zur Entstehung dieses Stückes gesehen werden kann. Gotthold Ephraim Lessings "Nathan der Weise" ist oft als Vermächtnis eines großen Aufklärers bezeichnet worden. Betrachtet guy Werke als Klassiker, die zu verschiedenen Zeiten immer wieder die Auseinandersetzung mit ihnen selber und der jeweiligen Gegenwart provozieren, dann kann dieses dramatische Gedicht mit Recht so bezeichnet werden. Es hat in den zwei Jahrhunderten seit seinem ersten Erscheinen 1779 nicht zuletzt wegen den darin angesprochenen religiösen Aspekten manche Diskussionen angeregt, und es ist sicher kein Zufall, dass der "Nathan" von den Nationalsozialisten genauso rigoros abgelehnt wurde wie er nach dem Zweiten Weltkrieg quasi als kompensatorische Gegenreaktion auf allen wichtigen Bühnen gespielt wurde. Ausgehend von der Ringparabel soll in dieser Arbeit untersucht werden, wie die Religionskonzeption Lessings das Stück strukturiert. Hierzu werden keine herkömmlichen Charakterisierungen der Personen vorgenommen, sondern die Figuren des Stücks werden auf ihre religiösen Ansichten hin untersucht und weiterhin das Verhältnis der einzelnen Religionen thematisiert. Ein Aufruf vielleicht zu Völkerverständigung und Toleranz - darin liegt auch heute noch seine Aktualität, aber auch seine Brisanz, die am Ende zusammenfassend thematisiert werden soll.

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Das Minnemotiv im lyrischen Werk Konrads von Würzburg by Ľubomír Hyben

By Ľubomír Hyben

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, word: three, Universität Wien (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Lyrik um 1300, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Minnemotiv und dessen literarischer Darstellung im lyrischen Werk Konrads von Würzburg. Der Zentralpunkt liegt in der examine der Minnelieder und des Minneleichs. Des Weiteren werden die verschiedenen Manifestationen der Minne in den Liedern und im Minneleich verglichen. Ich habe versucht die Frage zu beantworten, was once genau die Minne bei Konrad bedeutet, wie sie dargestellt wird und warum ausgerechnet sie das Werk Konrads so stark prägt und diesen Autor so einzigartig macht.

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Kunst, Künstler und Krieg bei Heinrich Böll - Dargestellt an by Christoph Fuksa

By Christoph Fuksa

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 2, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien), 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Eine Untersuchung von Kunst, Künstler und Krieg in Ende einer Dienstfahrt, Ansichten eines Clowns und Gruppenbild mit Dame von Heinrich Böll, wie sie in dieser Arbeit erfolgt, beinhaltet die examine der textimmanenten Funktion und Definition der drei Themenbereiche unter expliziter Berücksichtigung der zwischenthematischen Verflechtungen. Hierbei ist zu beachten, dass gerade aufgrund der aufeinander in Bezug zu setzenden Begründungszusammenhänge von Kunst, Künstler und Krieg zunächst der Versuch einer strikten Abgrenzung eines jeden Themenbereichs notwendig sein muss, um eine adäquate Darstellung der in den Texten vorgegebenen Deutungsweisen der unterschiedlichen Ebenen einer funktionellen Betrachtung gewährleisten zu können.
Somit bietet die zunächst erfolgende examine der Funktionalität der Kunst in den drei Werken Bölls Anhaltspunkte dafür, die rahmenbildende und zum Teil -konstituierende Funktion von künstlerischen Werken und deren Urhebern in Gestalt realer, in dieser Arbeit als nicht fiktiv gekennzeichneter, Künstler, deren Namen jeweils emblematisch für das jeweilige Gesamt-, bzw. Teilwerk stehen, zu beleuchten.
In einem zweiten Schritt wird nun anhand der für die Texte und damit für diese Untersuchung relevanten Darstellung des Krieges in shape des zweiten Weltkrieges einerseits die Wechselwirkung mit dem damit einhergehenden Nationalsozialismus, der als ideologisch-totalitäres procedure den Einfluß eines unfreiheitlichen Extremraumes in Gestalt des Krieges durch seine Wirkung auf die privaten Innenräume verstärkt und innerhalb dieser die ideologischen Polarisierungen expliziert, andererseits die Zerstörung der gesellschaftlichen Strukturen durch den Krieg, verbunden mit einem Ausblick auf vermeintliche moralische Aufgaben und ästhetische Chancen durch die Möglichkeit zu einer neuen Definition nach dem Krieg, analysiert.
Da der Künstler, bzw. die als künstlerisch dargestellten Figuren, notwendigerweise aus einem als allgemeingültig erachteten Regelsystem entstammen muss, kann daraufhin auf diejenigen strukturellen Handlungsmotivationen eingegangen werden, die erklären können, warum und auf welche Weise die Künstler in eben dieser Eigenschaft agieren und fungieren. Hierbei lassen sich die meisten Begründungszusammenhänge in Bezug auf die anderen beiden Themenbereiche vermuten, womit erklärt ist, dass gerade die Strukturierung der Funktionalität in diesem Bereich im Vordergrund stehen muss.

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Spracherwerbsforschung mit Primaten: Sind Affen in der Lage by Anne Priwitzer

By Anne Priwitzer

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, observe: 1,7, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, summary: Der Begriff „Affen“ steht in dieser Hausarbeit vor allem für zwei besondere Affenarten, Schimpansen und Bonobos, da sie als die dem Menschen ähnlichsten Arten gelten.
Im Seminar besprachen wir in einer der ersten Sitzungen das Phänomen der Tiersprache und ob diese artwork der Kommunikation überhaupt als „Sprache“ an sich bezeichnet werden darf und kann. Wir setzten uns auf der einen Seite mit der Bienensprache, auf der anderen Seite mit den Sprachfähigkeiten von Menschenaffen auseinander. Diese Sitzung und die Internetseite von „Great Ape belief“ haben mein Interesse an diesem Thema geweckt.
Generell üben Tiere, die die Fähigkeit des Sprechens besitzen, eine gewisse Faszination auf uns Menschen aus. Diese Neugier könnte ein Grund für die Erforschung derartiger Tierarten sein. Wären Tiere in der Lage unsere Sprache zu erlernen und sie korrekt anzuwenden, würden wir sehr viel mehr Wissen über die entsprechende Tierart erlangen können. Der Mensch könnte lernen, sich in das Tier hineinzuversetzen, seine Gefühle und Gedanken entdecken und eventuelle Reaktionen erklären. Das Medium der Sprache würde dabei eine große Rolle spielen. Um diese Faszination der Menschen erforschen zu können liegt die Erforschung des Sprachverhaltens der Menschenaffen, speziell der Schimpansen und Bonobos, nahe. Menschenaffen zählen zu den intelligentesten Tieren und sind eng mit uns Menschen verwandt. Wenn Affen aber nun die menschliche Sprache beherrschen würden, müsste guy ihnen ein Bewusstsein, eine dem Menschen eigene Fähigkeit ist, die eng mit dem korrekten Gebrauch von Sprache verknüpft ist, anerkennen. Dies würde dazu führen, dass die sprechenden Menschenaffen dem Menschen gleichgestellt werden müssten, da sie dann über einen menschlichen Intellekt, sogar eine Seele verfügen würden.
Die Frage nach der Fähigkeit von Menschenaffen unsere Sprache zu erlernen beschäftigt die Wissenschaftler seit den 60er Jahren. Bedeutende Forscherinnen waren beispielsweise Jane Godall oder Sue Savage-Rumbaugh. Während der Forschung mit Menschenaffen gab es immer wieder sowohl seasoned- als auch Contra-phasen. Seit Anfang der 70er Jahre wird immer mehr mit den „sprechenden“ Affen gearbeitet. Die Schimpansen Nim, Washoe, Sarah, Koko oder Kanzi sind bekannte Beispiele dafür. Ihnen wurde jedoch in der Vergangenheit die Fähigkeit des Sprechens häufig wieder aberkannt, da sie lediglich „imitierende“ Affen gewesen sind.

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Naturalismus und Symbolismus in Gerhart Hauptmanns by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den naturalistischen und symbolistischen Aspekten in Gerhart Hauptmanns "novellistischer Studie" "Bahnwärter Thiel". Im ersten Teil wird das Werk anhand wichtiger Themenbereiche und Eigenarten der Erzählweise auf seine naturalistischen Merkmale hin untersucht. Anschließend folgt eine examine der symbolistischen Züge, die vor allem in der Naturdarstellung und der Beschreibung des Dingsymbols der Eisenbahn deutlich werden. Im letzten Kapitel der Arbeit erfolgt eine Synthese zwischen den beiden literarischen Strömungen des Naturalismus und des Symbolismus in "Bahnwärter Thiel". Es wird deutlich, dass sich die beiden auf den ersten Blick gegensätzlichen literarischen Methoden in Hauptmanns Erzählung bedingen und bereichernd ergänzen.

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Die Erziehung des Helden - Eine Gegenüberstellung von by Martin Siegordner

By Martin Siegordner

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, observe: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Ältere deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Ulrich von Zatzikhoven: Lancelet, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: In diesem soll die Erziehung der Helden der gleichnamigen Werke `Lanzelet´ von Ulrich von Zatzikhoven und `Parzival´ von Wolfram von Eschenbach in den Mittelpunkt gerückt werden. Beide Werke gehören der Gattung des Artusromans an und haben ihr Vorbild in den Artusromanen des Chrétien de Troyes. Im Zentrum dieser Romane steht stets König Artus mit seinem Hof und den Rittern der Tafelrunde. Die Ritter beziehungsweise Protagonisten müssen sich in einer Phantasiewelt bewähren, indem sie Abenteuer und Minneprüfungen bestehen. Der `Lanzelet´ erscheint dabei als neues Modell des Artusromans, das auf einer nicht erhaltenen Quelle beruht. Ulrich berichtet selbst, dass er einem welschen buoch gefolgt sei, dass er von einem gewissen Hugo von Morville, einer der vornehmen Geiseln für Richard Löwenherz, erhalten hatte. Dabei könnte es sich um einen der Noblen handeln, die 1170 bei Ermordung Thomas Beckets zugegen waren. Seine endgültige Identität bleibt aber ebenso wie die Quelle des welschen buoches unbestätigt. Das Werk ist wohl Anfang des thirteen. Jahrhunderts entstanden und die Auftraggeber Ulrichs sind wahrscheinlich am Kaiserhof zu suchen. Dennoch erfährt guy vom Autor selbst äußerst wenig über seine eigene individual und seine Gönner beziehungsweise Auftraggeber. ´Lanzelet´ ist ein Aventiurenroman mit einem krisenlosen Held, der kontinuierlich aufsteigt. Da es sich bei Wolfram von Eschenbach um den bedeutendsten Epiker des Mittelalters handelt und er in Selbstaussagen mehr über sich berichtet als Ulrich, sind sein Leben und seine Werke besser erforscht. Wolfram wurde um 1170 im fränkischen Ort Eschenbach (seit 1917 offiziell Wolframs-Eschenbach genannt) südöstlich von Ansbach geboren und entstammt vermutlich einem armen Ministerialengeschlecht. Der `Parzival´ umfasst 24810 Verse, entstand auf Grundlage des `Perceval´ Chrétien de Troyes und kann zwischen 1203 und 1210 datiert werden, da sich Wolfram auf kriegerische Handlungen der Jahre 1203/04 bezieht. Bemerkenswert ist, dass Wolfram selbst von fehlender persönlicher Bildung spricht, dies aber in Worten und Wendungen der lateinischen Bildungstradition tut. Bildung und Erziehung spielten demnach bereits im Mittelalter eine äußerst wichtige Rolle. Doch welch entscheidende Rolle die Erziehung von Lanzelet und Parzival für den weiteren Handlungsverlauf der Geschichten hat, soll hier dargestellt werden.

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Goethes „Faust. Der Tragödie erster Teil“. Eine Analyse aus by Bernd Jäger,Katrin Bänsch,Monique Wicklein

By Bernd Jäger,Katrin Bänsch,Monique Wicklein

Fachbuch aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, , Sprache: Deutsch, summary: Johann Wolfgang von Goethes „Faust. Der Tragödie erster Teil" gilt als das Werk deutscher Literatur schlechthin. Die Geschichte des dem Leben überdrüssigen Faust, der einen Pakt mit dem Teufel eingeht und sich in das junge Gretchen verliebt, bietet jede Menge Raum für Interpretationen.

Die Schwerpunkte in diesem Buch sind Faust als Tragödie, der Prolog im Himmel, die Margareten-Tragödie und ein Vergleich mit der biblischen Hiobsgeschichte.

„Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!“ (Vers 214f.)

Aus dem Inhalt: Originaltext: Faust. Der Tragödie erster Teil., Zu Goethes „Prolog im Himmel“, Margaretes Entwicklung, Vergleich der Hiobsgeschichte mit Goethes Faust

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George Bryan Brummel: Der „Urdandy“ und seine by Christoph Eyring

By Christoph Eyring

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 2, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Dandys in Literatur und Popkultur, Sprache: Deutsch, summary: Die Arbeit beschäftigt sich mit dem "Ur-Dandy" George Bryan Brummel und insbesondere mit den gesellschaftlichen Einflüssen, die ihn zum Dandy gemacht haben.

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Melancholisches Erzählen in Thomas Glavinics "Lisa" (German by Patrick Schlereth

By Patrick Schlereth

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am major (Institut für Deutsche Literatur und ihre Didaktik), Veranstaltung: Gegenwartsliteratur, Sprache: Deutsch, summary: Die Melancholieforschung der Gegenwart bietet zwar interessante Interpretationen der Werke von Johann Wolfgang von Goethe, Gottfried Keller, Robert Musil oder Hugo von Hofmannsthal, hat moderne Romane jedoch bislang ignoriert. Die wenigen Interpretationen, die zu Glavinics Prosa verfasst wurden, beschäftigen sich nicht mit der melancholischen Erzählstruktur der Texte. Gerade die Interpretation seines Werks im Zeichenfeld der Melancholie wäre jedoch aus zwei Gründen wünschenswert. Zum einen verspricht Glavinics Prosa aufgrund ihres modernen Erzählstils neuartige Inszenierungen des sprachlichen Phänomens Melancholie. Zum anderen kann durch die Untersuchung von Erzählungen der Gegenwart die Poetik des Begriffs aktualisiert werden. Die Interpretation des vorliegenden Romans „Lisa“, zu dem noch kein Forschungsbeitrag existiert, hat den Anspruch, die Melancholie in der literarischen Gegenwart zu verorten.
Kapitel 2 des Arbeit beschäftigt sich mit der Theorie und entwirft eine Poetik der Melancholie, die aufgrund der ständigen Präsenz des Begriffs in der Literatur keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Vielmehr beschränkt sich die Poetik auf die Darstellung jener Merkmale der Melancholie, welche für die Untersuchung des vorliegenden Romans wesentlich sind. Vor dem Hintergrund des Strukturalismus soll vor allem die sprachliche Inszenierung der Erzählung analysiert werden. Dabei wird sich zeigen, dass literarische Melancholie nicht nur ein Gefühl einer bestimmten Figur bezeichnet, sondern auch als Produktionsprinzip des Textes fungiert. Für eine semiologische und strukturalistische Untersuchung der Melancholie als sprachliches Phänomen bieten sich vor allem die Thesen von Martina Wagner-Egelhaaf und Jörg Löffler an, die Melancholie in der Differenz zwischen Stimme und Schrift verorten. Die Terminologie der Sprachtheorie Saussures5 und der gängigen Erzähltheorien muss aufgrund des begrenzten Rahmens der Arbeit vorausgesetzt werden.
Die examine des Romans „Lisa“ beginnt mit einer Betrachtung von Melancholie als Ergebnis eines Verlusts. So wird zuerst untersucht, wie der Bedeutungsverlust den Ich-Erzähler in den Wahnsinn treibt (Kapitel 3.1) und letztendlich auch zum Verlust der Stimme führt (Kapitel 3.2). [...]

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Die Faszination des Abartigen - Warum Ekel Quote macht: Eine by Marina Kils

By Marina Kils

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, notice: 2,0, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, summary: B- und C-Promis essen Kamel-Schwanz, Krokodil-Penis, Fischaugen und baden in grünem Schleim und Fischinnereien. Das Programm ist teilweise so abartig, dass guy eigentlich nicht hinschauen möchte, der Faszination aber gleichzeitig nicht entgehen kann. Wie wären ansonsten die hohen Einschaltquoten zu erklären.
Den Ekel aus der sicheren Entfernung betrachtet, intestine geschützt auf dem couch zu Hause und schadenfroh den gescheiterten TV-Sternchen beim Blamieren zu sehen, wie aus diesen Verlierern Doppel- oder gar Dreifachverlierer werden. Schnell noch einen Anruf tätigen, Folterknecht spielen und für die Heulsuse des Camps, die zuvor von der Redaktion auserkoren wurde, voten, sodass sie dann auch erneut morgen bei der Dschungelprüfung antreten muss und hoffentlich scheitert, damit die Schadenfreude noch größer ist.
So in etwa funktioniert die Reality-Show „Ich bin ein famous person – Holt mich hier raus“, mit der ich mich in dieser Arbeit näher beschäftigt habe. Mich interessiert die Frage: „Warum macht Ekel Quote?“
Um dies zu erklären, ist es zunächst notwendig zu verstehen, was once Ekel ist oder sein kann und wie er wirkt oder wirken kann. Im anschließenden Kapitel folgt eine Formatbeschreibung der Reality-Show „Ich bin ein celebrity – Holt mich hier raus“. Die vorausgegangenen Kapitel werden im vierten Kapitel aufgegriffen und vereint und führen zu einer Antwort auf meine Leitfrage.

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